FAQ

Ihre Fragen zum Rahmenplan und die Antworten der Stadtverwaltung

Natürlich haben Sie im Rahmen des Beteiligungsprozesses auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Wir leiten diese an die Stadtverwaltung zur Beantwortung weiter und veröffentlichen sie anschließend auf der Pinnwand und hier. Stöbern Sie doch mal durch!

Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Dann beteiligen Sie sich gerne über die jeweiligen Themenpinnwände oder schreiben Sie uns ganz einfach eine Mail.

Warum keine Verlegung der RSB durch die Innenstadt?

Frage:
"Bei der Hochhauskreuzung sollen für über eine Million Euro eine neue Brücke und neue Stützwände gebaut werden. Hier könnte dann doch auch gleichzeitig mit der Erms, auch die RSB Zugstrecke die Straße unterqueren und dann die Stuttgarter Straße hinauf, weiter in Richtig Stadtmitte verlaufen, ohne Bahnübergang. Wurde diese Möglichkeit geprüft bzw. warum nicht? Es gäbe beidseitig wesentlich mehr Nutzer, als an der jetzigen Strecke und die Endhaltestelle könnt direkt im Bereich Elsachcenter oder Marktplatz liegen."

Antwort der Stadtverwaltung:
"Eine Verlegung der Zugstrecke entlang der Stuttgarter Strasse mit Endhaltepunkt am Marktplatz oder am Elsachcenter wurde nicht geprüft; wird aber städtebaulich und baurechtlich für schwierig erachtet. Außerdem nimmt diese Variante die Möglichkeit der Verlängerung der Strecke."

Warum keine Unterführung zur Querung der B28?

Frage:
"Am Bahnhof in Reutlingen und in Metzingen gibt es ebenfalls eine Unterführung. Was wäre weiterhin en einer Unterführung in Bad Urach so schlimm?"

Antwort der Stadtverwaltung:
"Generell stellen Unterführungen eine effektive und platzsparende Möglichkeit dar, FußgängerInnen und RadfahrerInnen innerhalb eines geschützten Raumes auf die andere Seite einer vielbefahrenen Straße überwechseln zu lassen. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass Unterführungen, ganz gleich, wie freundlich sie gestaltet sind, zu bestimmten Tageszeiten von den Passanten als unangenehm empfunden und dadurch gemieden werden, was die Unfallquote auf den Straßen erhöhen kann. Auch stellen Unterführungen einen höheren Aufwand bezüglich ihrer Instandhaltung dar. Aus diesen Gründen hält die Bauverwaltung eine überirdische Querung der B28 hier für die bessere Lösung."

Sind die Finanzierungsanteile des Bundes für die Kreuzungen gesichert?

Frage:
"Ist überhaupt sicher, dass der Bund seine Finanzierungsanteile an den neuen Kreuzungen der B28 auch dann noch bezahlt, um den Verkehr dort zu verflüssigen, falls zeitgleich ein neuer Bahnübergang in der Uracher Stadtmitte, über die gleiche B28 gebaut wird?"

Antwort der Stadtverwaltung:
"Für die Kostenübernahme wird eine sogenannte Kostenübernahmeerklärung geschlossen. Diese Erklärung ist für alle Beteiligte bindend."

Wären Kreisverkehre denkbare Löungen für die Kreuzungen am Wasserfall und am Hochhaus?

Frage:
"Gab es an der Wasserfallkreuzung und der Hochhauskreuzung auch Überlegungen zu Kreisverkehren? Die kosten in der Regel bei gleicher Leistungsfähigkeit nur einen Bruchteil und werden zeitgleich bei vielen Kommunen geplant oder gebaut, um solche Ampelkreuzungen zu ersetzen, wie sie aktuell in Bad Urach neu geplant werden."

Antwort der Stadtverwaltung:
"An beiden Stellen wurden jeweils Varianten untersucht. Eine dieser Varianten war auch jeweils ein Kreisverkehr. An der Hochhauskreuzung konnte die notwendige Leistungsfähigkeit nicht erreicht werden und an der Wasserfallkreuzung wäre eine solche Lösung deutlich teurer geworden."

Warum wurde die Variante Kreisverkehr nicht weiter verfolgt?

Frage:
Warum wurde die Variante des Kreisverkehrs am Wasserfall mit integrierter Untertunnelung und oberirdischem, ebenerdigem Übergang für Fußgänger und Radfahrer nicht kommuniziert und weiter verfolgt? Kann es sein und stimmt es, dass der Bund bei der teuersten aber effektivsten Variante einfach jegliche finanzielle Unterstützung untersagt - das wäre unglaublich?
Die jetzige Variante stelle ich komplett in Frage. Sie versiegelt immense Flächen an der Kreuzung Wasserfall und Hochhaus. Die Ampelsituation ist nicht entschärft und das Nadelöhr ist nur ein paar hundert Meter weiter Richtung Stadt verlegt. Die Überführung in Form einer Rad- und Fußgängerbrücke finde ich an dieser Stelle ungut. Es ist ein sehr langer Weg und im Winter ein sehr gefährlich, rutschiger da Brücken sehr früh gefrieren. Als Entree in die Stadt könnte ich mir den Kreisel mit entsprechender Gestaltung besser vorstellen. Das städtebauliche Konzept benötigt hier kein "Tor" wie die Brücke genannt wird. Der Hohenurach und der flankierende Albtrauf - das ist Urach!

Antwort der Stadtverwaltung:
"Der Bund finanziert im Verhältnis Leistungsfähigkeit - Kosten beste Variante. Die Variante Kreisverkehr wurde daher nicht weiterverfolgt."

Ist eine alternative Führung der RSB durch die Innenstadt denkbar?

Frage:
"Eine alternative Führung der RSB Eisenbahnstecke, ab der Hochhauskreuzung, durch die Stuttgarter Straße zum Marktplatz, wäre doch sehr interessant. Dort gäbe es beidseitig viele Nutzer aus Wohnhäusern und Gewerbebetrieben, wogegen es in an der aktuellen Strecke an der Burgstraße, nur eine einseitige Bebauung gibt und viel weniger Nutzer in fußläufiger Entfernung. Solche Innenstadtstrecken sind doch in Reutlingen, Tübingen und Pfullingen, ebenfalls sehr aktuell. Wurde diese Alterative auch einmal geprüft und falls nicht, warum nicht?"

Antwort der Stadtverwaltung:
"Eine Verlegung der Zugstrecke entlang der Stuttgarter Strasse mit Endhaltepunkt am Marktplatz oder am Elsachcenter wurde nicht geprüft; wird aber städtebaulich und baurechtlich für schwierig erachtet. Außerdem nimmt diese Variante die Möglichkeit der Verlängerung der Strecke in Richtung Römerstein / Grabenstetten"

Wo sind zukünftig Stellplätze für Busse angedacht?

Frage:
"Wo sollen die Busse stehen, wenn die Hälfte des aktuellen Busbahnhofes, mit den beiden Gleisen für die RSB zugebaut werden sollen, die unnötig dorthin die Straßenseiten wechseln soll?"

Antwort der Stadtverwaltung:
"Der städtebauliche Entwurf zur Mobilitätsdrehscheibe wird Teil eines Wettbewerbsverfahrens sein. Es wird Aufgabe der Teilnehmer sein hierfür städtebauliche Lösungen zu erarbeiten."

Warum wurde Mobilitätsdrehscheibe nicht früher geplant?

Frage:
"Der Platz am aktuellen Busbahnhof reicht nicht aus, um dort eine wirklich gute Mobilitätsdrehscheibe zu bauen. Warum wurden solche Planungen nicht vor dem Bau des Activcenter Einkaufzentrum am Seilerweg vor ein paar Jahren gemacht?"

Antwort der Stadtverwaltung:
"Das für die Mobilitätsdrehscheibe zur Verfügung stehende Areal geht deutlich über die Fläche des heutigen ZOB hinaus und ist ausreichend."

 

Ist es möglich, die Kreuzungen Wasserfall und Kurgebiet zusammenzulegen?

Frage:
"Wurde schon einmal geprüft, die zwei einzelnen Kreuzungen Wasserfall und Kurgebiet, zu einer gemeinsamen Kreuzung zusammen zu fassen? Ein passender Platz dafür sollte sich finden lassen, ungefähr dort, wo aktuell nur die Kurgebietsanbindung geplant ist, nur vielleicht noch ein paar Meter weiter in Richtung Metzingen verschoben. So könnte man wahrscheinlich das Gelände des Uracher Verschönerungsvereins verschonen, bräuchte nur eine Ampel und wäre wahrscheinlich auch noch deutlich billiger."

Antwort der Stadtverwaltung:
"Diese Variante wurde im Vorfeld bereits geprüft und führte im Ergebnis zu einer deutlich geringeren Leistungsfähigkeit des Knotenpunkts im Vergleich zur jetzt favorisierten Lösung."

Umbau der B28 nur wegen Gartenschau möglich?

Frage:
"BM Rebmann hat gestern in der Onlineübertragung gesagt, dass der Umbau der beiden großen Kreuzungen auf der B28, nur wegen der kommenden Gartenschau in Bad Urach, möglich wird. Wie kommt es dann, dass alle anderen Gemeinden im Ermstal ohne Gartenschauen, bessere, niveaufreie Kreuzungen ohne Ampeln erhalten haben und das schon vor Jahren, um an die B28 anzuschließen? Die Kreuzung an der Gemarkungsgrenze zum Dettinger Gewerbegebiet Gsaidt und die Wasserfallkreuzung, sind deutlich schlechter, als das, was Nachbargemeinden schon lange bekommen haben und die hatten keine Gartenschau."

Antwort der Stadtverwaltung:
"Beide Knotenpunkte sind keine Unfallschwerpunkte. Dies führt dazu, dass diese in der vorgenommen Priorisierung durch die Straßenbauverwaltung nach hinten rutschen. Durch die Gartenschau und auch in Verbindung mit der durchgeführten Verkehrserhebung konnte in Gesprächen mit der Straßenbauverwaltung jedoch die Dringlichkeit der Maßnahmen dargestellt werden."

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