Beteiligungsprozess Rahmenplan

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Übergreifender Themenkomplex "Verkehr/Mobilität"

Das Thema "Verkehr/Mobilität" lässt sich nicht auf einen Abschnitt im Rahmenplan beschränken. Deshalb haben wir uns entschieden, hierfür separat Ideen, Anliegen und Fragen zu sammeln.

Wir möchten von Ihnen wissen:

  • Wenn Sie sich die Pläne zum Thema Verkehr/Mobilität ansehen: Was ist Ihnen hier wichtig?
  • Welche Anliegen und Ideen haben Sie zu Fußgänger- und Radverkehr, ÖPNV und PKW sowie zu Wohnmobilstellplätzen? 
  • Und welche Fragen stellen Sie sich in Bezug auf den Rahmenplan?

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen und Beiträge zum Thememkomplex "Mobilität und Verkehr". Über das Beteiligungsformular können Sie sich einbringen. Wahlweise können Sie uns Ihre Anregungen auch per Mail an das Moderationsteam schicken!

Bitte beachten Sie: Die Beiträge erscheinen nicht sofort, sondern werden von den ModeratorInnen zeitnah eingestellt.

Pläne Mobilität und Verkehr

Pinnwand

Bei der online-Veranstaltung wurde von Herrn Bürgermeister Rebmann angesprochen, die Besucherströme von Richtung Esslingen, bzw. Merklingen (Autobahn) schon vorher "abzufangen" dh. erst gar nicht in die Kernstadt zu lassen.
Hierzu mein Vorschlag: Im Ortsteil Hengen Richtung Wittlingen befinden sich vier Bauplätze in städtischem Besitz. Diese könnten wärend der Gartenschau zu Parkplätzen umfunktioniert werden und später wieder als Wiese genutzt werden. Mit Rindenmulch oder Hackschnitzel versehen und dann wieder renaturiert. Ein Shuttlebus würde die Gäste über Hengen oder Wittlingen in die Kernstadt bringen. Somit wäre die Innenstadt entlastet. Vielleicht wäre so etwas von Richtung Sirchingen auch möglich? Auch könnte man Gespräche mit den Landwirten führen, ob Sie im Jahr 2027 entlang der Strecken Raps- Mohn- und Sonnenblumen aussähen könnten. Vielen Dank und gutes Gelingen!

08.04.2021, Ursula Riehle

An den Bahnhöfen (z.B. am Wasserfall) stehen bereits einige Park+Ride-Parkplätze zur Verfügung. Diese sind geschickt, um den Weg zum Bahnhof mit dem Auto zu überbrücken (wenn der Stadtbus z.B. keine Option ist). Leider werden genau diese Parkplätze vermehrt von Besuchern des Wasserfalls/Burg/etc. genutzt. An Wochenenden sind diese Parkplätze gar nicht mehr nutzbar, da man in der Regel keinen freien Platz bekommt. Auf die kostenpflichtigen Wasserfallparkplätze kann man zudem nicht ausweichen, da die maximale Dauer oft zu gering ist. Optimal wären Konzepte, dass diese Parkplätze ausschließlich für Pendler reserviert sind. Beispielsweise für Anwohner von Bad Urach (und aus nahegelegenen Teilorten) - zum Beispiel in Form einer Parkberechtigung, die über die Stadt bezogen werden könnte. Im Zuge der Gartenschau wird dieses Thema mit Sicherheit noch mehr Problem.

06.04.2021, Steffen Schwerdtfeger

Durch den Ausbau der Ermstalbahn entsteht eine sehr gute Anbindung nach Reutlingen, Tübingen, Stuttgart und Co. Problem ist jedoch oft der Weg zu den Bahnhöfen. Zwar fährt der Stadtverkehr bereits einige Punkte in Bad Urach an, jedoch zeitlich nicht immer optimal and am Abend gar nicht mehr. Optimal wären flexiblere Möglichkeiten für den Weg zum und vom Bahnhof. Zum Beispiel mit dem Rad/E-Bike oder E-Scooter. Jedoch sollten dafür beispielsweise Rad-Boxen zur Verfügung stehen, um diese sicher unterbringen zu können. Auch der generelle Verleih von E-Bikes oder E-Scootern ist sicherlich eine Überlegung wert, die dann flexibel in der Stadt verfügbar wären und einen einfachen Weg zu den Bahnhöfen ermöglichen würden.

06.04.2021, Steffen Schwerdtfeger

Wenn ich die Planungen richtig verstehe, dann geht es um die Steigerung der Attraktivität des Kurparks und die Mobilitätsdrehscheibe am Bahnhof. Aber was ist mit dem Rest? Wie wird die Innenstadt angebunden?
Schon vor etlichen Jahren gab es Vorschläge um die Stadt insgesamt attraktiver zum Radfahren und für Fußgänger zu machen. Damals kam vom Bürgermeister das Argument, dass das mit der Gartenschau einhergehen soll. Davon kann ich jetzt aber nichts mehr erkennen. Meine Aufforderung wäre, nach Möglichkeiten für attraktive und sichere Fuß-und Radwege durch die Stadt zu suchen. Die Bepflanzung des Kurparks ist zwar schön und gut, aber als Anwohner würde ich dort - und auch in die Innenstadt - gerne ohne Auto kommen können. Außerdem möchte ich anmerken, dass die schönen geplanten Maßnahmen zur Nutzung der Erms vor Jahren auch schon beim Bau des Elsach-Centers möglich gewesen wären. Damals hat man sich aber dafür entschieden einen Parkplatz direkt an das Elsachufer zu pflanzen. Eigentlich schade! Schließlich hätte man so auch die Innenstadt attraktiver machen können. Und wenn es tatsächlich so umgesetzt wird wie es die derzeitigen Planungen offenbaren, dann kann man sich den Aufwand von mir aus auch sparen. Die Ermswiesen gefallen mir auch so wie sie sind!

06.04.2021, Kai

Hinweis der Redaktion: Fragen werden von den ModeratorInnen an die jeweils zuständige Stelle weitergeleitet und die Antwort anschließend hier veröffentlicht.

Wo finde ich die Planung, dass die RSB am Bahnhof Bad Urach die Straßenseite wechseln soll?

25.03.2021, Werner Bergmann

Hinweis der Redaktion: Fragen werden von den ModeratorInnen an die jeweils zuständige Stelle weitergeleitet und die Antwort anschließend hier veröffentlicht.

Meine Idee: Die Querung der B28 am Haltepunkt Wasserfall sollte geradliniger verlaufen. Viele Menschen suchen sich eine Abkürzung, weil sie leider zu bequem geworden sind. Außerdem muss die Anbindung der Radwege in die Innenstadt Bad Urach dringend zeitnah geregelt werden.

24.03.2021, Werner Bergmann

Die Brücke finde ich gut. Jedoch ist die Wegführung schlecht. Ich glaub nicht, dass die Schüler der Realschule als auch des Gymnasium diese geschlungene Wegführung nutzen. Es sollte ein direkter Weg angeboten werden, dann gerne zusätzlich ein geschwungener Weg. Die bestehende Unterführung würde ich bestehen lassen. Es gibt keinen Grund, diese verschwinden zu lassen - höchstens die Unterhaltskosten. Zudem sollte an der Zufahrtsstraße zum P1 und P2 auch ein Fußgängerweg angelegt werden. Der fehlt dort schon immer.

24.03.2021, Klaus Notz

Warum wurde die Variante des Kreisverkehrs am Wasserfall mit integrierter Untertunnelung und oberirdischem, ebenerdigem Übergang für Fußgänger und Radfahrer nicht kommuniziert und weiter verfolgt? Kann es sein und stimmt es, dass der Bund bei der teuersten aber effektivsten Variante einfach jegliche finanzielle Unterstützung untersagt - das wäre unglaublich?
Die jetzige Variante stelle ich komplett in Frage. Sie versiegelt immense Flächen an der Kreuzung Wasserfall und Hochhaus. Die Ampelsituation ist nicht entschärft und das Nadelöhr ist nur ein paar hundert Meter weiter Richtung Stadt verlegt. Die Überführung in Form einer Rad- und Fußgängerbrücke finde ich an dieser Stelle ungut. Es ist ein sehr langer Weg und im Winter ein sehr gefährlich, rutschiger da Brücken sehr früh gefrieren. Als Entree in die Stadt könnte ich mir den Kreisel mit entsprechender Gestaltung besser vorstellen. Das städtebauliche Konzept benötigt hier kein "Tor" wie die Brücke genannt wird. Der Hohenurach und der flankierende Albtrauf - das ist Urach!

23.03.2021, Barbara Stiefel

Antwort der Stadtverwaltung:
"Der Bund finanziert im Verhältnis Leistungsfähigkeit - Kosten beste Variante. Die Variante Kreisverkehr wurde daher nicht weiterverfolgt."

Eine alternative Führung der RSB Eisenbahnstecke, ab der Hochhauskreuzung, durch die Stuttgarter Straße zum Marktplatz, wäre doch sehr interessant. Dort gäbe es beidseitig viele Nutzer aus Wohnhäusern und Gewerbebetrieben, wogegen es in an der aktuellen Strecke an der Burgstraße, nur eine einseitige Bebauung gibt und viel weniger Nutzer in fußläufiger Entfernung. Solche Innenstadtstrecken sind doch in Reutlingen, Tübingen und Pfullingen, ebenfalls sehr aktuell. Wurde diese Alterative auch einmal geprüft und falls nicht, warum nicht?

23.03.2021, Stefan Bader

Antwort der Stadtverwaltung:
"Eine Verlegung der Zugstrecke entlang der Stuttgarter Strasse mit Endhaltepunkt am Marktplatz oder am Elsachcenter wurde nicht geprüft; wird aber städtebaulich und baurechtlich für schwierig erachtet. Außerdem nimmt diese Variante die Möglichkeit der Verlängerung der Strecke in Richtung Römerstein / Grabenstetten"

Die RSB mit Halt in Bad Urach und dem 30-Minuten-Takt ist für Bad Urach eine große Chance und ein Privileg. Alle Beteiligten sollten sich darüber im Klaren sein, dass aus diesem Projekt auch eine Verantwortung den Menschen gegenüber entsteht, die nicht das Privileg haben, so verkehrsgünstig zu wohnen und den Urach Bahnhof nicht einfach zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Uracher Stadtbus erreichen können.

23.03.2021, Stefan Bader

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Beitrag zum Beteiligungsprozess "Rahmenplan"

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